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Titel:

Gestaltungskriterien für Szenarien in Flugsimulatoren zur Untersuchung von Verhalten und Leistung von Verkehrspiloten

Autor(en): E. Schubert, A. Haslbeck
Zusammenfassung: Piloten unterliegen - sowohl in ihren komplexen Arbeitsumgebungen als auch im Zusammenspiel mit dem organisatorischen Umfeld im Flugverkehr (Flugsicherung, Flugbetrieb, Flugplanung) sowie der Technik - dem zunehmenden Einfluss von Automation. Viele Aufgaben, welche in der Vergangenheit manuell und aktiv von den Flugzeugführern zu erledigen waren, sind heute an technische Systeme abgegeben und den Piloten fällt die Aufgabe des Überwachens zu. Unter diesen Umständen verlernen Piloten ihre eigentlichen Aufgaben und Fertigkeiten (Ebbatson, 2009; Schubert Haslbeck, 2011; Haslbeck et al., 2012). In diesem Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mittels komplexer Szenarien in Flugsimulatoren das Verhalten von Piloten beeinflusst werden kann und welche Randbedingungen hierfür notwendig sind. Es wird gezeigt, wie die Fähigkeiten der Piloten sinnvoll gemessen und bewertet werden, wenn z.B. die Automation unvermittelt die Kontrolle über das Flugzeug an den Piloten übergibt. Dabei ist es für die Flugzeugführer notwendig, einerseits das Flugzeug - häufig manuell - zu fliegen und andererseits auf die technischen Probleme adäquat zu reagieren. Das zu erreichende Ziel ist in jedem Fall eine sichere Landung, welche gegebenenfalls an einem vorher nicht geplanten Flughafen stattfindet.
Veranstaltung: 56. Fachausschusssitzung Anthropotechnik der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V.
Medientyp: Conference Paper
Sprache: deutsch
Veröffentlicht: DGLR-Bericht, 2014, 2014-01, Der Mensch zwischen Automatisierung, Kompetenz und Verantwortung; S.125-137; 2014; Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V., Bonn
Preis: NA
ISBN:
ISSN:
Kommentar:
Klassifikation:
Stichworte zum Inhalt: antropotechnik
Verfügbarkeit: Download
Veröffentlicht: 2014


Dieses Dokument ist Teil einer übergeordneten Publikation:
Der Mensch zwischen Automatisierung, Kompetenz und Verantwortung