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Titel:

Erweiterte Okklusionstechnik (EOT) zur Bewertung der visuellen Fahrerablenkung bei der Bedienung von Fahrerinformationssystemen während der Fahrt

Autor(en): R. Schindhelm, C. Gelau
Zusammenfassung: Der Beitrag stellt die Ergebnisse eines Laborexperiments vor, das im Rahmen des EU-Projekts AIDE durchgeführt wurde. Die Erweiterte Okklusionstechnik (EOT) wurde erstmals hinsichtlich der Eignung zur Bewertung der Mensch-Maschine-Schnittstelle von Fahrerassistenz-/Fahrerinformationssystemen getestet und mit der herkömmlichen Okklusionsmethode verglichen. Kennzeichnend für die EOT ist die kontinuierliche sensomotorische Trackingaufgabe, die die Belastungssituation an die der realen Fahraufgabe annähert. Für das Experiment wurden zwei Aufgaben zur Bedienung eines virtuellen Fahrerinformationssystems ausgewählt und unter den Versuchsbedingungen beider Methoden beurteilt. Die Bedienaufgaben unterschieden sich hinsichtlich des Schweregrads und der Komplexität. Das Ergebnis zeigte, dass die EOT zu einer verbesserten Sensitivität des Okklusionsindex R führt. Unter EOT-Bedingungen konnten die beiden Bedienaufgaben hinsichtlich ihrer Unterbrechbarkeit signifikant unterschieden werden, während die herkömmliche Okklusionsmethode keine Unterscheidung ermöglichte.
Veranstaltung: 50. Fachausschusssitzung Anthropotechnik der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V.
Medientyp: Conference Paper
Sprache: deutsch
Veröffentlicht: DGLR-Bericht, 2008, 2008-04, Beiträge der Ergonomie zur Mensch-System-Integration; S.133-142; 2008; Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V., Bonn
Preis: NA
ISBN:
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Kommentar:
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Stichworte zum Inhalt: antropotechnik
Verfügbarkeit: Bibliothek
Veröffentlicht: 2008


Dieses Dokument ist Teil einer übergeordneten Publikation:
Beiträge der Ergonomie zur Mensch-System-Integration