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Titel:

Mit dem Flugzeug zur Leipziger Messe

Autor(en): H.-D. Tack
Zusammenfassung: Mit der Eröffnung des Zivilluftverkehrs 1919 in Deutschland startete auch der Messeflugverkehr zu den Leipziger Messen. Das Potenzial des modernen Verkehrsmittels "Flugzeug" erkennend, veranlasste das "Leipziger Meß-Amt" Sonderflüge auszuschreiben. Die zweite Hälfte der 20er Jahre war dann von einem regelrechten Kampf der Fluggesellschaften Lufthansa und Nordbayerische Verkehrsflug um die Zuschläge geprägt. Nur langsam erholte sich der Messeflugverkehr Anfang der 30er Jahre von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, um dann nach einem kurzen Höhenflug 1941 zusammen mit der Messe infolge des Krieges unterzugehen. Erstmals brachte 1949 wieder ein Flugzeug Messegäste nach Leipzig. Zu absoluten Höhepunkten der Messefliegerei gestalteten sich 1986 die Landung der Concorde in Leipzig und der innerdeutsche Flugverkehr, die Mauer überwindend. Mit dem Ende der Universalmessen nach 1990 bedurfte es auch keiner Messesonderflüge mehr. Heute bringt der Linienverkehr das ganze Jahr über Kaufleute und Besucher zu den Fachmessen nach Leipzig.
Veranstaltung: Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress 2015, Rostock
Medientyp: Conference Paper
Sprache: deutsch
Veröffentlicht: Blätter zur Geschichte der Luft- und Raumfahrt, 2015, Heft XX, Luftfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern und Luftverkehr in Ostdeutschland ab 1920; S.35-57; 2015; Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt - Lilienthal-Oberth e.V., Bonn
Preis: NA
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Stichworte zum Inhalt: flugverkehr;leipziger messe
Verfügbarkeit: Bestellbar
Veröffentlicht: 2015


Dieses Dokument ist Teil einer übergeordneten Publikation:
Luftfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern und Luftverkehr in Ostdeutschland ab 1920